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Innovative Verfahren für die digitale Bildverarbeitung
Klassische Systeme Systeme für die digitale Bildverarbeitung waren bisher herstellerspezifische Lösungen. Damit war die Weiterentwicklung und Pflege eines Systems von dem
entsprechenden Hersteller abhängig und konnte nicht von anderen Anbietern durchgeführt werden. Solche Systeme sind mit hohen Folgekosten für herstellerspezifische Hard- und Software
verbunden.
Inzwischen steigt unter ständigem Zuwachs an Anwendungen der Bildverarbeitung die Nachfrage nach untereinander kompatiblen Systemen. Da die Bildverarbeitung in immer mehr Produktionsprozessen genutzt wird, machen nur Systeme Sinn, die miteinander verknüpft werden können.
Digitale Bildverarbeitung unter Windows 2000/XP
Unter Microsoft Windows steht seit einiger Zeit die DirectX API für die schnelle Verarbeitung von Bilddaten zur Verfügung. DirectX erfragt die Eigenschaften der vorhandenen Hardware und
nutzt diese optimal aus, einige Schritte der Bildverarbeitung können dadurch erheblich beschleunigt werden. Die Performance der modernen Grafikkarten steigt mit jeder neuen
Kartengeneration und deren Funktionsumfang wächst ebenfalls stetig. Anwendungen sind unabhängig von der darunter liegenden Hardware und bei Umstieg auf eine neue Hardware werden deren
Features automatisch genutzt. DirectX
Damit diese wachsende Leistung auch für die Videodatenverarbeitung verfügbar werden konnte, entwickelte Microsoft die auf DirectX aufbauende DirectShow API. DirectShow bietet die
Möglichkeit der komponentenbasierten Softwareentwicklung mittels des COM Standards. Diese Komponenten können verbunden werden und leiten den Videodatenstrom durch sämtliche hintereinander
geschalteten Komponenten (sogenannte DirectShow-Filter). Hier finden Sie eine weiterführende Beschreibung zu DirectShow.
Zur Bildaufnahme werden sämtliche Framegrabber unterstützt, die einen VfW (Video for Windows) oder einen WDM (Windows Driver Model) Treiber zur Verfügung stellen, damit ist der
Framegrabber jederzeit austauschbar. Die Darstellung des Bildes auf dem Monitor übernimmt der sogenannte Video-Renderer, eine DirectShow-Komponente, die die Fähigkeiten der eingebauten
Grafikkarte ausnutzt und damit z.B. eine Bild ohne Leistungsverlust skalieren kann.
Zwischen Capture-Filter und Renderer-Filter können beliebig viele Transformationsfilter gehängt werden, die den Datenstrom wie gewünscht bearbeiten. Die Steuerung der einzelnen Komponenten
und des gesamten Datenstroms übernimmt dabei eine Hauptapplikation, die je nach Bedarf die benötigten Komponenten verbinden, trennen, starten und stoppen kann. MontiVision bietet mit dem
MontiVision Development Kit eine umfassende Entwicklungsumgebung für die Bildverarbeitung an, die DirectX unterstützt.
Einige von MontiVision realisierte Beispielanwendungen.
Vorteile
- Zukunftssichere und erweiterbare Systeme dank Microsoft Standards
- Kompatibilität zu allen Hardware- und Software-Produkten, die für Microsoft Betriebssysteme konzipiert sind
- Preisgünstige und flexible Systeme, da sie nicht an einen speziellen Anbieter gebunden sind
- Benutzerfreundliche Benutzeroberflächen unter Microsoft Windows, mit denen nicht nur Ingenieure arbeiten können
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